Wissenswertes über mich

Wissenswertes über mich

  1. Ich bin in Euskirchen geboren. Aufgewachsen bin ich in der Eifel, in dem Dorf Esch, das zu Bad Münstereifel gehört.

  2. An der Eifel liebe ich die raue Landschaft, den Schnee und die Gelassenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

  3. Als Kind wollte ich Schäferin werden. Kein Witz und weniger abwegig, als man im ersten Moment denkt: Ich hatte zwei Onkel mit Schafen. Noch heute geht mir das Herz auf, wenn ich Schafe auf der Weide sehe.

  4. Ich bin seit 25 Jahren verheiratet. Wir haben zwei erwachsene Söhne.

  5. Ich habe Biologie an der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität in Bonn studiert. Meine Diplomarbeit habe ich über die Isolierung von Mykobakterien aus Wasserproben geschrieben.

  6. Nach meiner ersten Berufstätigkeit habe ich eine Weiterbildung zur Umweltberaterin gemacht und dabei auch ein viermonatiges Praktikum im Bundesumweltministerium absolviert.

  7. Ich lebe seit 1994 in Mönchengladbach.

  8. Ich habe ein Ferienhaus auf einem Campingplatz am Niederrhein. Ein Holzhaus. Es war immer mein großer Traum, in einem Holzhaus zu leben.

  9. Ich esse seit sechs Jahren kein Fleisch und nur ganz selten Fisch.

  10. Ich schreibe seit 20 Jahren täglich. Initialzündung war ein VHS-Kurs für kreatives Schreiben. Geschichten habe ich schon immer geliebt und auch als Kind schon erste Versuche unternommen.

  11. Ich habe bisher vier Bücher geschrieben. Drei davon wurden veröffentlicht, das erste erhielt einen Literaturpreis, den “Goldenen Pick 2013”. Meine Bücher richten sich an Kinder und Jugendliche, können aber auch von Erwachsenen gelesen werden.

  12. Ich esse keine Schokolade.

  13. Ich liebe Lakritz und baue im Kräutergarten Blattfenchel an, um meine Lust auf diese Geschmacksrichtung zu befriedigen.

  14. Ich habe einen grünen Daumen für alles, was draußen wächst. Zimmerpflanzen sind nicht so mein Ding. Sie fristen bei mir ein trostloses Dasein.

  15. Ich hasse das Geräusch von Staubsaugern. In meinem Ferienhaus benutze ich nur einen Besen aus Pferdehaar.

  16. Ich habe offenbar die Eigenschaft, Menschen dazu zu bewegen, mir ihre Geschichten zu erzählen. Wildfremde Leute sprechen mich an und erzählen munter drauflos.

  17. Ich liebe mein iPad. Ich habe einen Rucksack mit einem Extrafach fürs iPad, so dass mein liebstes Kreativtool immer dabei ist. Ich weiß auch, dass die Apple-Politik fragwürdig ist, aber ich liebe dieses Gerät einfach.

  18. In meinen iPad-Comic-Workshops lernen Kinder und Jugendliche auf leichte Weise eigene Comicgeschichten zu erzählen. Ich mag es besonders, ihnen damit eine Stimme und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu geben.

  19. Ich liebe es mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Ich kann mich von Herzen mitfreuen, wenn ihnen etwas gelingt.

  20. Ich spreche neben Hochdeutsch den Eifeler Dialekt aus der Gemeinde Mutscheid und fühle mich in der rheinischen Alltagssprache zuhause.

  21. Als Kind und Jugendliche habe ich 15 Jahre lang Tischtennis gespielt.

  22. Ich fahre seit 20 Jahren Mountainbike. Das geht auch naturverträglich.

  23. Ich war von Kindheit an ein Fan der Fernsehsendung Hobbythek. Seit über 30 Jahren benutze ich den Waschmittelbaukasten, der von Jean Pütz und seinem Team entwickelt wurde.

  24. Mein liebstes Hobby ist Wandern. Ich bin jedes Wochenende im Wald unterwegs.

  25. Ich habe 9 von 16 Nationalparks besucht. Die restlichen stehen auf meiner Bucket List.

  26. Ich besitze eine Harfe. Sie heißt Gwendolyn.

  27. Ich hatte in der Schule im Fach Religion von der 1. bis zur 13. Klasse die Note „sehr gut“.

  28. Mein Lieblingsessen: Spaghetti aglio e olio. Keine Peperonici,  gerne viel Petersilie und Parmesan.

  29. Ich finde es abscheulich, lebende Tiere (Austern) zu essen.

  30. Ich habe 16 Jahre als Abfallberaterin in einer kommunalen Umweltbehörde gearbeitet. Insgesamt war ich 20 Jahre lang im Umweltschutz tätig, habe Konzepte entwickelt und in der Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet.

  31. Ich gärtnere leidenschaftlich gerne und bin in diesem Punkt familiär geprägt. Über 18 Jahre hatte ich einen großen Nutzgarten gepachtet, damit meine Kinder auch in der Stadt mit einem Garten aufwachsen konnten. Aktuell habe ich drei kleinere Gärten mit über 100 verschiedenen Kräutern.

  32. Ich habe die Pflasterfugen um mein Holzhaus begrünt.

  33. Ich unterrichte kreatives Schreiben in Workshops mit Kindern und Jugendlichen.

  34. Ich besitze seit diesem Jahr eine Ukulele und habe begonnen, das Instrument bei Mai Cocopelli zu erlernen.

  35. Ich habe die Ausbildung zur Natur- und Landschaftsführerin im Naturpark Rheinland gemacht.

  36. Am Niederrhein liebe ich die vielfältige Landschaft: Pferdekoppeln, Kopfweiden, unzählige Wasserläufe, Wald, Wiesen, Heide und Sumpfgebiete. Dazu abwechslungsreiche Wanderwege, Hofläden und eine stimmungsvolle Gastronomie.

  37. Mein erstes Auto war ein VW-Käfer mit sieben verschiedenen Grüntönen.

  38. Als Schülerin und Studentin habe ich 6 Jahre lang als Küchenhilfe gearbeitet und dadurch kochen gelernt.

  39. Ich bin Waldbesitzerin. Meine Eltern haben den Wald selbst angepflanzt.

  40. Von Kindheit an habe ich eine enge Verbindung zu Bäumen. Ich habe in meinem Leben schon viele Bäume gepflanzt und erkenne auf Anhieb alle heimischen Baumarten. 

  41. Als ich mit 19 Jahren aus meinem Elternhaus auszog, habe ich mir am ersten Tag einen Dosenöffner und eine Schere gekauft. Beide benutze ich heute noch.

  42. Ich gebe mehr Geld für Bücher aus als für den Friseur.

  43. Obwohl mein Mann 33 Zentimeter größer ist als ich, trage ich niemals hohe Schuhe. Ich bekomme davon sofort Rückenschmerzen.

  44. Ich habe mir noch nie die Haare gefärbt.

  45. Keine Tattoos oder Piercings, keine Schönheits-OPs, kein Bauchschnitt. Ich kann mich genau daran erinnern, wie ich als kleines Kind Ohrlöcher bekommen habe, ein traumatisches Erlebnis. Ich hoffe niemals operiert zu werden.

  46. Ich war bis zum 40. Lebensjahr stark kurzsichtig und habe mir die Augen lasern lassen. Seither kann ich in der Dusche meine Füße sehen. Wer Punkt 45 gelesen hat, kann erahnen, welche Überwindung die OP mich gekostet hat. Die schlimmsten 2 x 5 Minuten meines Lebens.

  47. Ich bin als Kind zweimal von Hunden gebissen worden und habe sehr viel Respekt vor Hunden.

  48. Ich bin ein Handarbeitstalent und habe schon mal einen Nähkurs gegeben.

  49. Ich bin fasziniert von Greifvögeln und liebe es, sie in freier Natur zu beobachten. Für mein Buch „FALCON: Gefahr aus der Luft“ habe ich einen Falknerkurs gemacht

  50. Ich fliege nicht und mache keine Kreuzfahrten. Aus ökologischen Gründen, aber ich kann auch gut darauf verzichten.

Easy Comics Webinar

Easy Comics Webinar

Mein erstes Online-Webinar!

Am Freitag, den 25. Juni 2021 um 16:00 Uhr war es soweit: Ich habe mein erstes Online-Webinar mit Zoom gehalten. 20 Teilnehmer, alles hat super geklappt, ich bin happy, Der Einstieg war ein wenig holprig, denn gleich zu Beginn funktionierte plötzlich das Teilen mit dem iPad nicht und in musste sogar einen Techniker holen, der zum Glück noch im Haus war. Da bin ja selbst ich ins Schwitzen gekommen, die ich doch sonst die Ruhe selbst bin. Woran es gelegen hat, wissen wir nicht, den Rest des Webinars hat alles reibungslos geklappt. Meine 20 Teilnehmer hat es nicht gestört, sie sind alle bis zum Schluss geblieben.

 

Und was haben wir da eigentlich gemacht?

Ich habe meinen TeilnehmerInnen gezeigt, wie man auf leichte Weise mit dem iPad und Apps Comicgeschichten erzählen und wie man damit Projekte mit Kindern und Jugendlichen machen kann. Es gab auch einen kleinen praktischen Teil und hier sind zwei Bilder, die mir meine TeilnehmerInnen hinterher zugeschickt haben. Sind die nicht cool?

Mein Angebot

Im September wird es den Online-Workshop Easy Comics for Teachers geben und ich habe heute begonnen, den Frühbucher-Rabatt zu diesem Workshop anzubieten. Wenn dich das interessiert, findest du dazu Informationen auf meiner Webseite unter Online-Kurse. Eine neue Rubrik übrigens.  Die werde ich ausbauen, ganz bestimmt!

Bis Donnerstag, 1. Juli um 22:00 Uhr ist mein Angebot noch buchbar! Danach schließen sich die Pforten und ich werde mich während der ganzen Sommerferien meinen Live-Workshops und der Erstellung der Kurs-Videos widmen. Am 27.08. gibt es eine Wiederholung des Webinars, aber ab dann wird der Kurs zu dem regulären Preis angeboten. Wenn du jetzt schon weißt, dass du den Kurs gerne buchen möchtest, solltest du jetzt die Chance nutzen!

Deine Andrea

Easy Comics for Future – So war mein erster Online-Workshop

Easy Comics for Future – So war mein erster Online-Workshop

Mein erster Online-Workshop mit Kindern und Jugendlichen!

In diesem Jahr organisierten die Parents for Future Deutschland gemeinsam mit den Writers for Future, Leipzig fürs Klima und vielen anderen Klimaschutzverbänden zum zweiten Mal eine digitale Klimabuchmesse.  In der Zeit vom 27. bis zum 30. Mai boten sie Veranstaltungen, Lesungen und Suchtipps rund um Klimabücher an. Ein großartiges Programm, ich war gleich mit zwei Beiträgen vertreten. Als ich von den Parents for Future Leipzig gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, einen Comic-Workshop zum Thema Klima online anzubieten, zögerte ich nicht lange. Ich hatte bis dahin zwar weder einen Klima-Workshop, noch einen Online-Workshop gemacht, aber es war die perfekte Möglichkeit, um so etwas auszuprobieren. Immerhin kannte ich mich mit Workshops mit Kindern und Jugendlichen aus. Das Thema Klima war mir auch vertraut und ich hatte gerade erst im April die Fortbildung “Kunst und Klima im Unterricht” bei der Arbeitsstelle für kulturelle Bildung besucht. Der Workshop sollte kostenlos angeboten werden, das gab mir ein gutes Gefühl. Schließlich wollte ich etwas Neues ausprobieren und wusste gar nicht, was auf mich zukommt. Wenn man dann kein Geld fürs Angebot nimmt, werden Anfängerfehler leichter verziehen. Und die habe ich natürlich zu genüge gemacht.

Easy Comics for Future

Der Termin war schnell gefunden: Freitag, 28. Mai, 16:00 Uhr. Die Zeit verging, auf einmal hatten wir schon Mitte Mai. Bei mir überschlugen sich die Ereignisse: Ich hatte kurzfristig ein neues Büro angemietet und steckte mitten im Umzug. Für den 26. Mai hatte ich eigentlich mein erstes Verkaufs-Webinar “Easy Comics” für meinen ersten Online-Kurs geplant. Das musste ich verschieben, der Umzug war einfach zu aufwändig und einen neuen Rechner sollte ich auch noch bekommen. Die ganze Technik lief auch noch nicht rund. Und dann musste ein Name für den Workshop her! Keine Zeit, stundenlang darüber zu brüten, ich nannte ihn einfach “Easy Comics for Future”. Die Leute von Parents for Future Leipzig waren begeistert. Manchmal ist es von Vorteil, wenn man nicht lange überlegt. Zielgruppe unseres kostenlosen Online-Workshops sollten Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren sein. Wir hatten 20 Plätze. Ich wollte sie mit den Apps “Meme Creator” und “Scan Thing” vertraut machen und sie sollten einen ersten Comic zum Thema Klima machen. Ein hohes Ziel für einen Online-Workshop von nur zwei Stunden!

Absprachen

Es war doch erstaunlich viel zu tun. Ich legte einen Termin in Zoom an und richtete ein Anmeldeformular bei meinem Newsletter-Anbieter ein, weil ich gerne die Adressen rechtskonform einsammeln wollte. Wir gestalteten ein Sharepic, also ein Bild, dass geteilt werden kann und in sozialen Medien zur Bewerbung der Veranstaltung dient. Nebenbei Umzug, Rechneraufbau, alles einrichten. Eine E-Mail an alle Interessierten schreiben mit den Informationen, welche Apps installiert werden sollten und was wir sonst noch brauchen. Z.B. Stofftiere oder Legomännchen. Es kamen einige Anfragen, ob man wirklich ein iPad brauche, um an dem Workshop teilzunehmen. Ob es nicht auch ein anderes Tablet oder ein Rechner tue, oder vielleicht auch nur ein Handy. Ja, man braucht ein iPad. Ok, vielleicht geht es mit einem iPhone. Nein ein Apple-Stift ist für den Workshop nicht erforderlich.

Der Einstieg war holprig

Und dann war der große Tag da. Es waren zwölf Kinder und Jugendliche angemeldet, ich war ganz froh, dass es nicht gleich 20 waren. Zwei wurden kurzfristig wieder abgemeldet, ein Junge kam nicht rein, warum auch immer. Sein Vater schrieb mir, ich kam ins Schwitzen. Es war drei Minuten vor vier, ich hatten noch keine Teilnehmenden im Zoom-Raum und meine Kollegin Birgit Hedemann, die mir assistieren wollte, kam auch nicht rein. Ob der Link nicht funktionierte? Später erfuhr ich, dass es ein Zoom-Update gegeben hatte, das Probleme verursacht hatte. Aber dann kamen plötzlich alle auf einmal. Nur Birgit kam nicht rein, so ein Pech. Ich hatte acht neugierige UmweltschützerInnen mit iPads und den passenden Apps im Zoomraum, die mich erwartungsvoll ansahen und sich auf einen Workshop mit mir freuten.

Der Workshop

Dann lief alles wie immer in meinen Workshops. Die Kids zwischen 11 und 15 waren voll motiviert und begeistert. Nachdem sie in der ersten Breakout-Session die Möglichkeiten der App “Meme Creator” erkannt hatten, setzten sofort kreative Ideen ein, so wie ich es auch von den Live-Workshops kenne. Endlich kam meine Kollegin Birgit Hedemann auch rein. Ich konnte die Mikrophone auf laut stelle und jede(r) durfte seine Ideen vortragen. Es war schön zu hören, dass die Kids sich schon viele Gedanken gemacht hatten. So waren die Themen vielfältig, von Wasserknappheit bis zu Regenwald und Palmöl. In der zweiten Breakout-Session schließlich gestalteten sie ihren ersten Klima-Comic. Am Ende stellten alle ihre Werke vor, wie bei einer richtigen Abschlussveranstaltung. Zwischendurch hatte ich den Kontakt zu zwei Schwestern verloren, aber sie schafften es zum Schluss doch wieder in den Zoom-Raum. Ein Abenteuer.

Mein Fazit

Alles in allem hat der Workshop gut geklappt. Die Kids sind gut mit den Apps zurechtgekommen, aber es hätte völlig ausgereicht, nur die App “Meme Creator” einzusetzen. Die App “Scan Thing” kam kaum zum Einsatz und das war auch für einen Zwei-Stunden-Workshop zu anspruchsvoll. Wir hatten zwei Breakout-Sessions á 10 Minuten und auch das hat gut geklappt. Vereinzelt kam die Rückmeldung, dass die Zeit zu knapp bemessen war. Die Kinder und Jugendlichen kannten sich schon gut mit Zoom aus und waren mit Begriffen wie “Breakout-Session” vertraut. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und durch die kleine Teilnehmerzahl konnten alle ihre Ideen und Ergebnisse im Detail vorstellen. In der Infomail vorab hatte ich empfohlen, über einen Rechner mit LAN-Kabel in den Zoom-Raum zu gehen und das iPad nicht für die Zoom-Verbindung zu nutzen. Das habe die Familien aber doch zumeist anders gelöst und ich bekam die Rückmeldung, dass es ganz schwierig ist, etwas in den Chat zu schreiben, wenn man gleichzeitig mit dem iPad die Comic-App bedient und im Zoom-Raum ist. Was richtig gut funktioniert hat war die Spiegelung meines iPads in Zoom. Ich konnte den Teilnehmenden alle Funktionen der Apps direkt an meinem iPad zeigen und war sogar mit ihnen im Internet auf der Seite www.countrycomics.de, wo Kinder und Jugendliche Comics sicher veröffentlichen können.

Insgesamt gab es also auch für mich eine Menge zu lernen, aber dafür sind solche Gelegenheiten natürlich da. Ein Anfang ist getan, es hat einen Riesenspaß gemacht. Ganz sicher werde ich noch häufiger solche Formate anbieten.

Easy Comics for Future – So war mein erster Online-Workshop

Digitale Klimabuchmesse

Digitale Klimabuchmesse

Dieses Jahr online vom 27. BIS 30. MAI!

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse und „Leipzig liest extra“ präsentieren die Parents for Future Deutschland gemeinsam mit den Writers for Future, Leipzig fürs Klima und vielen anderen Klimaschutzverbänden eine digitale Klimabuchmesse.  In der Zeit vom 27. bis zum 30. Mai bieten sie Veranstaltungen, Lesungen und Suchtipps rund um Klimabücher an. Ein großartiges Programm! Ich empfehle euch sehr, mal auf der Seite www.klimabuchmesse.de zu stöbern.

 

Mein erster Online-Workshop!

Freitag, 28. Mai, 16:00 Uhr

Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen der Online-Klimabuchmesse einen kostenlosen Online-Workshop für Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren durchführen darf: “Easy Comics for Future”. Es geht darum, mit dem iPad einen Cartoon oder eine eigene Comicgeschichte zum Thema Klimawandel zu gestalten. Wir schauen uns also Möglichkeiten an, wie man mit Comics und Cartoons auf das Thema Klimawandel aufmerksam machen kann. Die Veranstaltung findet über Zoom statt und ich bin ein bisschen aufgeregt, weil ich das noch nie gemacht habe. Drückt mir die Daumen!

Wenn dich das interessiert, kannst du dich hier anmelden.

 

Mein Video zur Klimabuchmesse

Ich wurde gebeten, für die Klimabuchmesse mein Klimasachbuch für Jugendliche “MISCH DICH EIN – Klug für das Klima argumentieren” in einem 2 1/2-minütigen Video vorzustellen. Das habe ich natürlich gerne gemacht. Im letzten Jahr haben mir eine Zehnjährige und eine Elfjährige in meinem Country Comics-Workshop in Viersen gezeigt, wie man auf dem iPad mit der Trailer-Funktion von iMovie einen Trailer erstellt. Daran habe ich mich erinnert und mir gedacht: Es muss doch auch ein Buchtrailer möglich sein! Und so habe ich auf dem iPad einen kleinen Buchtrailer erstellt und mit einer ganz persönlichen Botschaft verbunden.

Präsentiert wird mein Video am 29.5. zwischen 14:00 und 16:00 Uhr bei den KLIMA-LESESTUNDEN.

Ich hoffe, dir gefällt mein Video!

Abschlussveranstaltungen (Teil 1): 11 Gründe, warum sie bei Workshops mit Kindern und Jugendlichen so wichtig sind

Abschlussveranstaltungen (Teil 1): 11 Gründe, warum sie bei Workshops mit Kindern und Jugendlichen so wichtig sind

Es steht mal wieder eine Abschlussveranstaltung an

Der Workshop ist fast vorbei, am Schluss sollen die Ergebnisse der Teilnehmenden vorgestellt werden. Diesmal sind es aufgrund der Corona-Bestimmungen nur fünf Kinder und Jugendliche. Es dürfen keine Eltern, Geschwister und Freunde kommen und die Presse wurde auch nicht eingeladen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich eine Abschlussveranstaltung überhaupt lohnt. Diese Frage kann ich auf jeden Fall mit ja beantworten, denn in den letzten Jahren durfte ich immer wieder beobachten, wie transformierend gerade die Abschlussveranstaltung in meinen Workshops wirkte. Unabhängig davon, ob Zuschauer und Presse kommen dürfen. Als ich begann, darüber nachzudenken, warum eine Abschlussveranstaltung so wichtig ist und was die Erfolgsfaktoren dafür sind, war ich selbst überrascht, wie viel mir dazu einfiel. Deshalb möchte ich diese Gedanken in zwei Blogbeiträgen zusammenfassen. Ich beginne mit 11 Gründen, warum eine Abschlussveranstaltung so enorm wichtig ist. Nächste Woche folgt dann der Beitrag über die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Abschlussveranstaltung.

1. Eine Klammer schließen

Die Einführung zu Beginn und die Abschlussveranstaltung bilden einen Rahmen. Dazwischen findet die Workshoparbeit statt. In der Abschlussveranstaltung wird berichtet, was im Workshop geschah und welche Ergebnisse dabei herauskamen. Sie lässt also Revue passieren und bildet einen Abschluss. Die gemeinsame Zeit läuft nicht einfach aus, sondern findet einen klaren Schlusspunkt.

2. Ein Ziel haben

Vielen Menschen fällt es viel leichter, eine Sache zu erreichen, wenn sie ein konkretes Ziel haben. Wenn zu Beginn des Workshops in Aussicht gestellt wird, dass am Ende das fertige Resultat vorgestellt wird, motiviert das ungemein. Die Teilnehmer möchten dann auf jeden Fall auch etwas Vorzeigbares zu produzieren.

3. Grund zum Feiern

Die Kinder und Jugendlichen leisten und lernen eine Menge in einem Workshop. In der Regel sind sie hochmotiviert, sehr konzentriert und fleißig. Sie geben viel von sich preis, wenn sie eigene Geschichten erzählen, und das erfordert manchmal Überwindung. Das alles tun sie freiwillig und in ihrer Freizeit. Oft machen sie große Schritte in ihrer Persönlichkeitsentwicklung in ganz kurzer Zeit. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

4. Eine Veranstaltung organisieren

Die Teilnehmenden dürfen ihre Vorstellungen für die Abschlussveranstaltung äußern und sollen sich bei der Organisation einbringen. So lernen sie automatisch, wie man eine solche Veranstaltung plant. Jeder kann sich Gedanken machen, wo seine Stärken sind und wie er der Gruppe und der Workshopleiterin helfen kann. Durch die gemeinsame Organisation kommt zum Schluss des Workshops noch einmal ein starkes Wir-Gefühl auf.

5. Gehört und gesehen werden – hören und sehen

Jeder Mensch möchte gehört und gesehen werden. Das gilt sicher in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche, die ihre eigenen Geschichten erzählen. Die Abschlussveranstaltung bietet diese Gelegenheit und den passenden Rahmen. Das gilt übrigens nicht nur für die Zuschauer, die von außen zur Abschlussveranstaltung kommen. Oft bekommen die Kinder und Jugendlichen während des Workshops nur bruchstückhaft mit, was bei den anderen passiert. Endlich kann man auch der Gruppe das eigene Werk vorstellen und endlich ergibt sich die Gelegenheit, sich zurückzulehnen und in Ruhe zu genießen, was die anderen Workshopteilnehmenden zu erzählen haben.

6. Gruppenfeeling

Es klang bereits an: Spätestens jetzt halten die Teilnehmenden zusammen wie Pech und Schwefel. Bei den Eltern sitzen? Och ne, lieber als Gruppe zusammenhocken und bei den Auftritten der anderen gemeinsam mitfiebern.

7. Bühnenerfahrung sammeln

Aus meiner Sicht ist das der wichtigste Grund für eine Abschlussveranstaltung. Die meisten Kinder und Jugendlichen haben viel zu selten die Gelegenheit, auf einer Bühne zu stehen. Dabei ist das eine ganz wichtige Erfahrung und jeder weiß: Je öfter man das macht, desto sicherer wird man. Meist können wir uns noch viele Jahre später an solche Auftritte erinnern, es sind also echte Lebensereignisse. Ganz wichtig: Bei der Abschlussveranstaltung eines Workshops treten Kinder und Jugendliche in einem geschützten Raum auf. Die Zuschauer/Zuhörer sind ihnen wohlgesonnen und es findet keine Bewertung oder Benotung statt. So kann dieses Lebensereignis ein durch und durch positives Erlebnis werden.

8. Über sich hinaus wachsen

Wer kennt nicht dieses Gefühl, bevor man eine Bühne betritt: Lampenfieber. Eigentlich will man, aber irgendwie auch nicht. Es kostet Überwindung, sich mit einem eigenen Werk nach vorne zu stellen und es der “Öffentlichkeit” vorzustellen. Wenn man es aber wirklich macht, ist es oft ein großer Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung. Wer die Hürde “Lampenfieber” einmal genommen hat, weiß, dass sie/er das schaffen kann und das gibt ein ganz besonderes Selbstbewusstsein.

9. Eltern und anderen Erziehungspersonen die Leistung bewusst machen

Es klingt banal, aber es ist tatsächlich wichtig, den Zuschauern zu erzählen, was die Kinder und Jugendlichen im Workshop geleistet haben. Und zwar möglichst konkret. Eltern, die ihre Kinder zu einem Ferienworkshop schicken, können sich oft nicht vorstellen, dass die Kids dort tatsächlich arbeiten. Sie denken eher an Spiel und Spaß. Auch Smartphones oder iPads werden meist nur als Spielgeräte angesehen. Natürlich macht der Workshop Spaß und vieles findet spielerisch statt. Wir sollten aber nicht vergessen: Es ist eine große Leistung, wenn die Teilnehmenden konzentriert ein Projekt vorantreiben, komplexe Denkleistungen vollbringen und sich in kurzer Zeit enorme (Medien)Kompetenzen aneignen. Die Abschlussveranstaltung ist die Gelegenheit, genau das den Erziehungsberechtigten zu vermitteln. Gleichzeitig fühlen sich die Kinder und Jugendlichen wertgeschätzt, wenn man das ihren Eltern erzählt. Vielleicht wird ihnen durch diese Betonung auch selbst erst bewusst, was sie da (spielerisch) geleistet haben.

10. Zeit, Danke zu sagen

Die Abschlussveranstaltung ist die Gelegenheit, sich bei Veranstaltern, Förderinstitutionen und Betreuungspersonen zu bedanken. Dabei darf man ruhig in Richtung Eltern und Teilnehmende anklingen lassen: Solche aufwändigen und geförderten Workshops sind nicht selbstverständlich. Jeder, der in den Genuss kommt, darf dafür dankbar sein.

11. Gelegenheit, die Presse einzuladen

Die Abschlussveranstaltung bietet für die Veranstalter immer eine perfekte Gelegenheit für Öffentlichkeitsarbeit. Meist kommen die Pressevertreter gerne, berichten ausführlich und mit hoher Wahrscheinlichkeit äußerst positiv. Was gibt es auch Schöneres zu berichten, als Kinder- und Jugendliche, die auf einer Bühne ihre Werke vorstellen und von einer gelungenen Projektwoche erzählen?

Sicher gibt es noch weitere Gründe, warum die Abschlussveranstaltung im Workshop mit Kindern und Jugendlichen so wichtig ist. Ich freue mich über jede Ergänzung in den Kommentaren.

 

Nächste Woche folgt der zweite Teil: “Abschlussveranstaltungen (Teil 2): So gelingen sie im Workshop mit Kindern und Jugendlichen garantiert!”

 

Andrea Rings ist Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Seit 2016 führt sie kreative Schreibwerkstätten und digitale Comicworkshops mit Kindern und Jugendlichen durch.

Mitglied bei der LAG Kunst und Medien NRW e.V.

Mitglied bei der LAG Kunst und Medien NRW e.V.

Aufgenommen!

Ich freu mich grad riesig, denn ich wurde bei der LAG Kunst und Medien als ordentliches Mitglied aufgenommen. Ich hatte einen Aufnahmeantrag gestellt, heute morgen gab es eine Online-Vollversammlung und dabei wurde über meine Aufnahme abgestimmt. In diesem Jahr wurden drei KünstlerInnen aufgenommen.

Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. – wer ist das und was machen die eigentlich?

Die Landesarbeitsgemeinschaften spielen in NRW eine wichtige Rolle in der kulturellen Bildung: Sie fördern kulturelle Projekte in der Jugendarbeit und sind wichtige Netzwerke für KünstlerInnen und Jugendeinrichtungen. Es gibt einige LAGs in NRW, ich kann gar nicht alle aufzählen. Hier ein paar Beispiele, die für meinen Bereich relevant sind:

Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. hat ihren Vereinssitz in Marl und unterhält eine Geschäftsstelle in Dortmund. Sie beschäftigt eine hauptamtliche Bildungsreferentin in Vollzeit und eine Verwaltungskraft in Teilzeit. Sie hat zur Zeit 45 Mitglieder. Die LAG KM, in ihrer heutigen Struktur, besteht seit 2000 und entstand aus dem Zusammenschluss der Vorgänger LAG ‚Bild und Form‘ sowie LAG ‚Jugend fotografiert und filmt‘, die Ende der 1950er Jahre gegründet wurden. Der LAG KM ist die Westfälische Arbeitsgemeinschaft Kunst und Medien Ostwestfalen e.V. mit Sitz in Vlotho angeschlossen und unterhält feste Partnerschaften mit dem assoziierten Mitglied JFC Medienzentrum Köln e.V. sowie dem Presseklub Oberhausen e.V., dem Forsthaus Haidberg e.V. Marl, Aber Hallo Alsdorf e.V. und der UZWEI kulturelle Bildung im Dortmunder U.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Nachdem ich 2019 ein Konzept für meine digitale Comicwerkstatt entwickelt hatte, war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, dieses Konzept auch umzusetzen. Erste Anlaufstelle war für mich das Kulturbüro Mönchengladbach. Dort vermittelte man mir den Kontakt zu Fleur Vogel, der Bildungsreferentin bei der LAG Kunst und Medien. Im Sommer 2020 schließlich führten wir gemeinsam mit sieben Bildungspartnern ein Großprojekt in sechs Städten und Gemeinden durch, die CountryComics. Du findest die ganze Geschichte auch auf der Über mich-Seite. Das Projekt wurde aus Sondermitteln aus dem Jugendförderplan NRW des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Aus dem Projekt heraus entstand auch die Webseite countrycomics.de, die als Plattform für Comickultur von und für Kinder und Jugendliche gedacht ist. Auch im Jahr 2021 werden wieder Comicwerkstätten angeboten.

Warum ich hier darüber berichte

Ich mache viele Projekte mit Kindern in Jugendfreizeiteinrichtungen oder bei Ferienspielen. Die kommen fast immer nur zustande, wenn es eine Förderung dafür gibt. Solche Förderinstitutionen sind also wichtig, damit in den Städten und Gemeinden außerschulische kulturelle Angebote gemacht werden können. Für mich als bildende Künstlerin sind sie deshalb wichtig, weil man langfristig nur Kurse anbieten kann, wenn man von den Förderinstitutionen anerkannt ist. Und schön ist es auch in einem Künstler-Netzwerk zu sein :-).

Ich möchte KünstlerkollegInnen Mut machen, nach solchen Kooperationen und Netzwerken Ausschau zu halten. Wer die Links der verschiedenen LAGs anklickt und noch weiter forscht, wird feststellen, dass dort ein vielseitiges Programm für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Es gibt aber auch fast immer Fortbildungen für Künstler. Viele Gründe also, einem solchen Netzwerk beizutreten.

Ich freue mich riesig, als Mitglied bei der LAG Kunst und Medien NRW e.V. aufgenommen worden zu sein!