Wissenswertes über mich

Wissenswertes über mich

  1. Ich bin in Euskirchen geboren. Aufgewachsen bin ich in der Eifel, in dem Dorf Esch, das zu Bad Münstereifel gehört.

  2. An der Eifel liebe ich die raue Landschaft, den Schnee und die Gelassenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

  3. Als Kind wollte ich Schäferin werden. Kein Witz und weniger abwegig, als man im ersten Moment denkt: Ich hatte zwei Onkel mit Schafen. Noch heute geht mir das Herz auf, wenn ich Schafe auf der Weide sehe.

  4. Ich bin seit 25 Jahren verheiratet. Wir haben zwei erwachsene Söhne.

  5. Ich habe Biologie an der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität in Bonn studiert. Meine Diplomarbeit habe ich über die Isolierung von Mykobakterien aus Wasserproben geschrieben.

  6. Nach meiner ersten Berufstätigkeit habe ich eine Weiterbildung zur Umweltberaterin gemacht und dabei auch ein viermonatiges Praktikum im Bundesumweltministerium absolviert.

  7. Ich lebe seit 1994 in Mönchengladbach.

  8. Ich habe ein Ferienhaus auf einem Campingplatz am Niederrhein. Ein Holzhaus. Es war immer mein großer Traum, in einem Holzhaus zu leben.

  9. Ich esse seit sechs Jahren kein Fleisch und nur ganz selten Fisch.

  10. Ich schreibe seit 20 Jahren täglich. Initialzündung war ein VHS-Kurs für kreatives Schreiben. Geschichten habe ich schon immer geliebt und auch als Kind schon erste Versuche unternommen.

  11. Ich habe bisher vier Bücher geschrieben. Drei davon wurden veröffentlicht, das erste erhielt einen Literaturpreis, den “Goldenen Pick 2013”. Meine Bücher richten sich an Kinder und Jugendliche, können aber auch von Erwachsenen gelesen werden.

  12. Ich esse keine Schokolade.

  13. Ich liebe Lakritz und baue im Kräutergarten Blattfenchel an, um meine Lust auf diese Geschmacksrichtung zu befriedigen.

  14. Ich habe einen grünen Daumen für alles, was draußen wächst. Zimmerpflanzen sind nicht so mein Ding. Sie fristen bei mir ein trostloses Dasein.

  15. Ich hasse das Geräusch von Staubsaugern. In meinem Ferienhaus benutze ich nur einen Besen aus Pferdehaar.

  16. Ich habe offenbar die Eigenschaft, Menschen dazu zu bewegen, mir ihre Geschichten zu erzählen. Wildfremde Leute sprechen mich an und erzählen munter drauflos.

  17. Ich liebe mein iPad. Ich habe einen Rucksack mit einem Extrafach fürs iPad, so dass mein liebstes Kreativtool immer dabei ist. Ich weiß auch, dass die Apple-Politik fragwürdig ist, aber ich liebe dieses Gerät einfach.

  18. In meinen iPad-Comic-Workshops lernen Kinder und Jugendliche auf leichte Weise eigene Comicgeschichten zu erzählen. Ich mag es besonders, ihnen damit eine Stimme und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu geben.

  19. Ich liebe es mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Ich kann mich von Herzen mitfreuen, wenn ihnen etwas gelingt.

  20. Ich spreche neben Hochdeutsch den Eifeler Dialekt aus der Gemeinde Mutscheid und fühle mich in der rheinischen Alltagssprache zuhause.

  21. Als Kind und Jugendliche habe ich 15 Jahre lang Tischtennis gespielt.

  22. Ich fahre seit 20 Jahren Mountainbike. Das geht auch naturverträglich.

  23. Ich war von Kindheit an ein Fan der Fernsehsendung Hobbythek. Seit über 30 Jahren benutze ich den Waschmittelbaukasten, der von Jean Pütz und seinem Team entwickelt wurde.

  24. Mein liebstes Hobby ist Wandern. Ich bin jedes Wochenende im Wald unterwegs.

  25. Ich habe 9 von 16 Nationalparks besucht. Die restlichen stehen auf meiner Bucket List.

  26. Ich besitze eine Harfe. Sie heißt Gwendolyn.

  27. Ich hatte in der Schule im Fach Religion von der 1. bis zur 13. Klasse die Note „sehr gut“.

  28. Mein Lieblingsessen: Spaghetti aglio e olio. Keine Peperonici,  gerne viel Petersilie und Parmesan.

  29. Ich finde es abscheulich, lebende Tiere (Austern) zu essen.

  30. Ich habe 16 Jahre als Abfallberaterin in einer kommunalen Umweltbehörde gearbeitet. Insgesamt war ich 20 Jahre lang im Umweltschutz tätig, habe Konzepte entwickelt und in der Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet.

  31. Ich gärtnere leidenschaftlich gerne und bin in diesem Punkt familiär geprägt. Über 18 Jahre hatte ich einen großen Nutzgarten gepachtet, damit meine Kinder auch in der Stadt mit einem Garten aufwachsen konnten. Aktuell habe ich drei kleinere Gärten mit über 100 verschiedenen Kräutern.

  32. Ich habe die Pflasterfugen um mein Holzhaus begrünt.

  33. Ich unterrichte kreatives Schreiben in Workshops mit Kindern und Jugendlichen.

  34. Ich besitze seit diesem Jahr eine Ukulele und habe begonnen, das Instrument bei Mai Cocopelli zu erlernen.

  35. Ich habe die Ausbildung zur Natur- und Landschaftsführerin im Naturpark Rheinland gemacht.

  36. Am Niederrhein liebe ich die vielfältige Landschaft: Pferdekoppeln, Kopfweiden, unzählige Wasserläufe, Wald, Wiesen, Heide und Sumpfgebiete. Dazu abwechslungsreiche Wanderwege, Hofläden und eine stimmungsvolle Gastronomie.

  37. Mein erstes Auto war ein VW-Käfer mit sieben verschiedenen Grüntönen.

  38. Als Schülerin und Studentin habe ich 6 Jahre lang als Küchenhilfe gearbeitet und dadurch kochen gelernt.

  39. Ich bin Waldbesitzerin. Meine Eltern haben den Wald selbst angepflanzt.

  40. Von Kindheit an habe ich eine enge Verbindung zu Bäumen. Ich habe in meinem Leben schon viele Bäume gepflanzt und erkenne auf Anhieb alle heimischen Baumarten. 

  41. Als ich mit 19 Jahren aus meinem Elternhaus auszog, habe ich mir am ersten Tag einen Dosenöffner und eine Schere gekauft. Beide benutze ich heute noch.

  42. Ich gebe mehr Geld für Bücher aus als für den Friseur.

  43. Obwohl mein Mann 33 Zentimeter größer ist als ich, trage ich niemals hohe Schuhe. Ich bekomme davon sofort Rückenschmerzen.

  44. Ich habe mir noch nie die Haare gefärbt.

  45. Keine Tattoos oder Piercings, keine Schönheits-OPs, kein Bauchschnitt. Ich kann mich genau daran erinnern, wie ich als kleines Kind Ohrlöcher bekommen habe, ein traumatisches Erlebnis. Ich hoffe niemals operiert zu werden.

  46. Ich war bis zum 40. Lebensjahr stark kurzsichtig und habe mir die Augen lasern lassen. Seither kann ich in der Dusche meine Füße sehen. Wer Punkt 45 gelesen hat, kann erahnen, welche Überwindung die OP mich gekostet hat. Die schlimmsten 2 x 5 Minuten meines Lebens.

  47. Ich bin als Kind zweimal von Hunden gebissen worden und habe sehr viel Respekt vor Hunden.

  48. Ich bin ein Handarbeitstalent und habe schon mal einen Nähkurs gegeben.

  49. Ich bin fasziniert von Greifvögeln und liebe es, sie in freier Natur zu beobachten. Für mein Buch „FALCON: Gefahr aus der Luft“ habe ich einen Falknerkurs gemacht

  50. Ich fliege nicht und mache keine Kreuzfahrten. Aus ökologischen Gründen, aber ich kann auch gut darauf verzichten.

Digitale Klimabuchmesse

Digitale Klimabuchmesse

Digitale Klimabuchmesse

Dieses Jahr online vom 27. BIS 30. MAI!

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse und „Leipzig liest extra“ präsentieren die Parents for Future Deutschland gemeinsam mit den Writers for Future, Leipzig fürs Klima und vielen anderen Klimaschutzverbänden eine digitale Klimabuchmesse.  In der Zeit vom 27. bis zum 30. Mai bieten sie Veranstaltungen, Lesungen und Suchtipps rund um Klimabücher an. Ein großartiges Programm! Ich empfehle euch sehr, mal auf der Seite www.klimabuchmesse.de zu stöbern.

 

Mein erster Online-Workshop!

Freitag, 28. Mai, 16:00 Uhr

Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen der Online-Klimabuchmesse einen kostenlosen Online-Workshop für Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren durchführen darf: “Easy Comics for Future”. Es geht darum, mit dem iPad einen Cartoon oder eine eigene Comicgeschichte zum Thema Klimawandel zu gestalten. Wir schauen uns also Möglichkeiten an, wie man mit Comics und Cartoons auf das Thema Klimawandel aufmerksam machen kann. Die Veranstaltung findet über Zoom statt und ich bin ein bisschen aufgeregt, weil ich das noch nie gemacht habe. Drückt mir die Daumen!

Wenn dich das interessiert, kannst du dich hier anmelden.

 

Mein Video zur Klimabuchmesse

Ich wurde gebeten, für die Klimabuchmesse mein Klimasachbuch für Jugendliche “MISCH DICH EIN – Klug für das Klima argumentieren” in einem 2 1/2-minütigen Video vorzustellen. Das habe ich natürlich gerne gemacht. Im letzten Jahr haben mir eine Zehnjährige und eine Elfjährige in meinem Country Comics-Workshop in Viersen gezeigt, wie man auf dem iPad mit der Trailer-Funktion von iMovie einen Trailer erstellt. Daran habe ich mich erinnert und mir gedacht: Es muss doch auch ein Buchtrailer möglich sein! Und so habe ich auf dem iPad einen kleinen Buchtrailer erstellt und mit einer ganz persönlichen Botschaft verbunden.

Präsentiert wird mein Video am 29.5. zwischen 14:00 und 16:00 Uhr bei den KLIMA-LESESTUNDEN.

Ich hoffe, dir gefällt mein Video!

Mitglied bei der LAG Kunst und Medien NRW e.V.

Mitglied bei der LAG Kunst und Medien NRW e.V.

Aufgenommen!

Ich freu mich grad riesig, denn ich wurde bei der LAG Kunst und Medien als ordentliches Mitglied aufgenommen. Ich hatte einen Aufnahmeantrag gestellt, heute morgen gab es eine Online-Vollversammlung und dabei wurde über meine Aufnahme abgestimmt. In diesem Jahr wurden drei KünstlerInnen aufgenommen.

Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. – wer ist das und was machen die eigentlich?

Die Landesarbeitsgemeinschaften spielen in NRW eine wichtige Rolle in der kulturellen Bildung: Sie fördern kulturelle Projekte in der Jugendarbeit und sind wichtige Netzwerke für KünstlerInnen und Jugendeinrichtungen. Es gibt einige LAGs in NRW, ich kann gar nicht alle aufzählen. Hier ein paar Beispiele, die für meinen Bereich relevant sind:

Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. hat ihren Vereinssitz in Marl und unterhält eine Geschäftsstelle in Dortmund. Sie beschäftigt eine hauptamtliche Bildungsreferentin in Vollzeit und eine Verwaltungskraft in Teilzeit. Sie hat zur Zeit 45 Mitglieder. Die LAG KM, in ihrer heutigen Struktur, besteht seit 2000 und entstand aus dem Zusammenschluss der Vorgänger LAG ‚Bild und Form‘ sowie LAG ‚Jugend fotografiert und filmt‘, die Ende der 1950er Jahre gegründet wurden. Der LAG KM ist die Westfälische Arbeitsgemeinschaft Kunst und Medien Ostwestfalen e.V. mit Sitz in Vlotho angeschlossen und unterhält feste Partnerschaften mit dem assoziierten Mitglied JFC Medienzentrum Köln e.V. sowie dem Presseklub Oberhausen e.V., dem Forsthaus Haidberg e.V. Marl, Aber Hallo Alsdorf e.V. und der UZWEI kulturelle Bildung im Dortmunder U.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Nachdem ich 2019 ein Konzept für meine digitale Comicwerkstatt entwickelt hatte, war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, dieses Konzept auch umzusetzen. Erste Anlaufstelle war für mich das Kulturbüro Mönchengladbach. Dort vermittelte man mir den Kontakt zu Fleur Vogel, der Bildungsreferentin bei der LAG Kunst und Medien. Im Sommer 2020 schließlich führten wir gemeinsam mit sieben Bildungspartnern ein Großprojekt in sechs Städten und Gemeinden durch, die CountryComics. Du findest die ganze Geschichte auch auf der Über mich-Seite. Das Projekt wurde aus Sondermitteln aus dem Jugendförderplan NRW des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Aus dem Projekt heraus entstand auch die Webseite countrycomics.de, die als Plattform für Comickultur von und für Kinder und Jugendliche gedacht ist. Auch im Jahr 2021 werden wieder Comicwerkstätten angeboten.

Warum ich hier darüber berichte

Ich mache viele Projekte mit Kindern in Jugendfreizeiteinrichtungen oder bei Ferienspielen. Die kommen fast immer nur zustande, wenn es eine Förderung dafür gibt. Solche Förderinstitutionen sind also wichtig, damit in den Städten und Gemeinden außerschulische kulturelle Angebote gemacht werden können. Für mich als bildende Künstlerin sind sie deshalb wichtig, weil man langfristig nur Kurse anbieten kann, wenn man von den Förderinstitutionen anerkannt ist. Und schön ist es auch in einem Künstler-Netzwerk zu sein :-).

Ich möchte KünstlerkollegInnen Mut machen, nach solchen Kooperationen und Netzwerken Ausschau zu halten. Wer die Links der verschiedenen LAGs anklickt und noch weiter forscht, wird feststellen, dass dort ein vielseitiges Programm für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Es gibt aber auch fast immer Fortbildungen für Künstler. Viele Gründe also, einem solchen Netzwerk beizutreten.

Ich freue mich riesig, als Mitglied bei der LAG Kunst und Medien NRW e.V. aufgenommen worden zu sein!

Die Country Comics gehen online!

Die Country Comics gehen online!

Kinder und Jugendliche erstellen eigene Comics und veröffentlichen sie auf einer Plattform zur Comickultur

Lange angekündigt und endlich fertig: Morgen geht unsere Seite countrycomics.de endlich online! Die erste deutschsprachige Webseite, auf der Kinder und Jugendliche eigene Comics zur Veröffentlichung einreichen können. Ich bin schon ganz hibbelig. Für alle, die nicht wissen, worum es geht, muss ich wohl erst mal erzählen, wie das Projekt zustande kam.

Die Country Comics – ein Netzwerkprojekt im Coronajahr 2020

Im Sommer 2020 habe ich gemeinsam mit der LAG Kunst und Medien NRW e.V. ein Pilotprojekt in sechs Städten und Gemeinden durchgeführt. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen erstellten Comics rein digital, also mithilfe von iPads, digitalen Stiften und Apps. Einige drehten auch Comicfilme und vertonten ihre Comics. Insgesamt nahmen mehr als 50 Kinder und Jugendliche aus Mönchengladbach, Viersen, Niederkrüchten, Schwalmtal-Waldniel, Erkelenz und Brüggen an dem Projekt teil. Dabei entstanden über 60 Werke, von denen die meisten in einem abschließenden Sammelband gezeigt werden konnten. Mehr zu dem Projekt erzähle ich in diesem Blogbeitrag und auf der Über mich-Seite.

Leider fiel unsere gemeinsame große Abschlussveranstaltung aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen aus. Auch konnten nicht alle Comics im Sammelband gezeigt werden. So kam der Gedanke auf, die Comics auf einer Webseite zu zeigen.

Bisher keine vergleichbare Plattform

Was macht man in so einem Fall? Man schaut erst mal, ob es ähnliche Projektseiten gibt und wie dort die Werke präsentiert werden. Genau das machte Fleur Vogel, die verantwortliche Bildungsreferentin bei der LAG Kunst und Medien. Zu unserer Überraschung ergab ihre Recherche, dass es bisher keine Plattform im deutschsprachigen Raum gibt, auf der Kinder und Jugendliche ihre Comics einreichen und veröffentlichen können. Und es gibt auch keine Seite, auf der Kinder und Jugendliche sich ausschließlich Comics anschauen können, die von anderen Kindern und Jugendlichen erstellt wurden. Die meisten Comics im Netz werden von Erwachsenen erstellt und auf Seiten veröffentlicht, die sich nicht gezielt an Kinder und Jugendliche richten. Diese bieten keine Sicherheit, dass die Inhalte auch alle für Kinder und Jugendliche geeignet sind.

Eine Comic-Seite für Kinder und Jugendliche

Plötzlich stand eine Idee im Raum: Wir haben rund 60 Werke, die wir zeigen können, wäre das nicht ein toller Start für eine Plattform für Comickultur von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche? Hier sollten natürlich alle Comics von den bisher durchgeführten und den künftigen Projekten gezeigt werden. Aber nicht nur diese, sondern alle Comics, die von Kindern und Jugendlichen eingereicht werden! Unabhängig davon, ob sie in Freizeit- oder Schulprojekten oder ganz allein im heimischen Kinderzimmer angefertigt wurden. Kinder und Jugendliche sollten bei der Gestaltung der Seite mitmachen können und nicht nur ihre Werke, sondern auch Ideen und Rezensionen einreichen können. Durch Prüfung der eingereichten Werke würde sichergestellt werden, dass sie den Anforderungen des Jugendschutzes entsprechen. Kinder könnten also gefahrlos auf der Seite surfen. Man könnte Termine für Comic-Workshops dort veröffentlichen und Videos mit Anleitungen zur Comicerstellung anbieten. Die Plattform könnte an Comic-Convents teilnehmen oder vielleicht selbst einmal einen Wettbewerb anbieten. Unsere Ideen überschlugen sich, unser Anspruch war kein geringer. Aber eines war uns immer besonders wichtig: Die Comics der Kinder und Jugendlichen sollten im Mittelpunkt stehen.

Ein langer Weg

Der Weg, der vor uns lag, war erst mal gar nicht so einfach. Im August 2020 begannen wir mit der Planung. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gab die Erlaubnis, das ursprünglich für die Abschlussfeier vorgesehene Geld für die Seite zu verwenden. René Wagner, der als erfahrener Hörbuchproduzent die beiden Vertonungsworkshops bei den Country Comics geleitet hatte, übernahm den Auftrag, die Seite zu erstellen. Doch es brauchte eine Weile, bis wir genau wussten, wie wir unsere Vorstellungen umsetzen wollten. Und ähnlich lange, um die passende technische Lösung zu finden. Und dann noch Zeit, um die bisherigen Werke einzupflegen. Puh, eine Menge Arbeit.

Release der Webseite countrycomics.de

Morgen, am 11.02.2021 um 12:00 Uhr ist es endlich soweit: Unsere Webseite geht online! Dann kann die ganze Welt die Comics sehen, die in unseren Workshops im letzten Sommer entstanden sind. Und hoffentlich bald noch viel mehr Comics von Kindern und Jugendlichen. Sehr aufregend für alle Beteiligten!

Das macht die Seite einzigartig

  • Comics von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche!
  • Ein geschützter Raum: Comics werden nur angenommen und veröffentlicht, wenn die Erziehungsberechtigten ihre Zustimmung gegeben haben. Sie werden nur veröffentlicht, wenn sie den Anforderungen des Jugendschutzes entsprechen.
  • Eine mächtige Suchfunktion: Man kann nach Themen, Techniken, Projekten oder Herkunft suchen.
  • Alle Kinder und Jugendlichen dürfen mitmachen und können auf dieser Seite ihre Comics veröffentlichen.
  • Termine zu Workshops und anderen Events rund um die Comickultur.

Mach mit!

Wenn du mitmachen möchtest oder wenn deine Kinder, Schüler, Nichten und Neffen mitmachen wollen: Werdet Teil der Country Comics Community und schickt uns eure Comic-Strips, Graphic Novels, Einzelbilder und Rezensionen rund um die Comic-Kultur. Egal ob mit Tablet, PC, Smartphone oder mit Bleistift, Marker und Aquarell erstellt –  alle Stilrichtungen und Macharten sind willkommen. Wir veröffentlichen deine Werke (bzw. die deiner Kinder, Schüler…). Die genauen Teilnahmebedingungen findest du auf der Webseite.

Und wer weiß? Vielleicht wird diese Seite einmal ein deutschlandweites Forum für Comickultur – nicht nur für, sondern auch von Kindern und Jugendlichen.

Gerne darfst du diese Informationen weitergeben oder diesen Beitrag teilen. Ich freue mich natürlich auch über Kommentare und Rückmeldungen.

Klimadiskussions-Buch für Jugendliche ausgezeichnet

Klimadiskussions-Buch für Jugendliche ausgezeichnet

“MISCH DICH EIN! Klug für das Klima argumentieren” wurde ausgezeichnet!

Yeah, mein erstes Jugendsachbuch zur Klimadiskussion hat gleich nach Veröffentlichung eine Auszeichnung bekommen! Dabei habe ich es hier noch gar nicht vorgestellt. Das muss ich schnell noch nachholen: Das 80-Seiten Buch im Kleinformat für 6 € erschien am 19. Oktober bei Oetinger Taschenbuch. Und darum geht es:
MISCH DICH EIN! will Jugendliche dazu anregen, sich zum Thema Klimawandel eine eigene Meinung zu bilden, diese erfolgreich zu vertreten und damit etwas zu bewegen. Das Buch erklärt im Kapitel „Fakten – Das solltest du wissen“ die wichtigsten Zusammenhänge zum Klimawandel. Im Kapitel „Fake – das sollte dich skeptisch machen“ geht es um Klimamythen, Fake News, Klimawandel-Leugner, Hate Speech und fragwürdige Argumentationsmuster, aber auch um die Frage, warum wir selbst uns nicht immer klimafreundlich verhalten. Im Kapitel „Action – so wirst du wirklich wirksam“ werden schließlich Argumentationsstrategien und Vorgehensweisen vorgeschlagen, mit denen Jugendliche sich Gehör verschaffen können.

Drei für unsere Erde

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zeichnet monatlich jeweils einen Klima-, Umwelt- & Natur-Buchtipp aus. Die Jury „Drei für unsere Erde“ wählt die Bücher aus und gibt einen eigenen Newsletter heraus, sie werden auf der Seite der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und beim Sankt Michaelsbund vorgestellt. Außerdem wird im BuchMarkt auf die Auszeichnung aufmerksam gemacht. Im DEZEMBER 2020 wurde MISCH DICH EIN! als Klima-Buchtipp ausgewählt, die Begründung lautete:
„Klar, sachlich und informativ: Ein kleines, aber beeindruckendesTaschenbuch zum Klimawandel legt die Autorin vor und fordert einen genauen Diskurs. Gegen Fake News und für mehr Fakten sowie Wissenschaft in einer emotional aufgeladenen Debatte!“
Begründung der Jury „Drei für eine Erde“ für die Auszeichnung

Country Comics – ein Pilotprojekt der LAG Kunst und Medien NRW e.V. 2020

Country Comics – ein Pilotprojekt der LAG Kunst und Medien NRW e.V. 2020

Digital erstellte Comics in sechs Städten und Gemeinden

Die Idee wird geboren

Alles begann mit einer Bilderschreibwerkstatt im Herbst 2018 in Erkelenz. Ich hatte mir im Monat zuvor ein iPad gekauft und bot an, die Fotos mit einer App comicartig zu verfremden. Eine Zehnjährige hatte die Idee, mit ihren Stofftieren das Kinderbuch „An der Arche um acht“ von Ulrich Hub nachzuerzählen. Ich war sofort schockverliebt. Diese Bilder, diese Möglichkeiten zu erzählen! Die Sache hatte allerdings einen Haken: Es war enorm viel Arbeit für uns Workshopleiter, die Bilder auf dem Rechner nachzubearbeiten. Die Teilnehmenden waren auch viel zu abhängig von unserer Hilfe, das musste doch auch anders gehen! Was, wenn man einen Workshop konzipieren würde, bei dem die Teilnehmenden mit Hilfe von iPads, iPad-Stiften und Apps ganz eigenständig Comics erstellen würden?

Ein Konzept kommt an

Ich war wie im Fieber und probierte jede Menge Apps aus. Schließlich hatte ich einen Plan, wie und in welcher Reihenfolge man die Apps anwenden müsste, um eine Comicgeschichte zu erzählen. Im Dezember folgte der ultimative Test: Mein achtjähriger Neffe erstellte innerhalb einer Stunde mit seinen Schleichdrachen einen Drachenkampf-Comic, Tschacka!

Ich schrieb das Konzept für den Workshop und schickte es im Frühling 2019 ans Kulturbüro Mönchengladbach. Auf dem Titelbild sagte ein Bär: „Da kommt was Großes auf uns zu.“ Es kam mir selbst ein kleines bisschen anmaßend vor, da ahnte ich noch nicht, dass wirklich etwas Großes auf mich zukommen würde. Denn im Sommer kam plötzlich die Anfrage: „Würdest du im Sommer 2020 sechs Workshops hintereinander machen? Da kommt richtig Arbeit auf dich zu!“ Was für eine Frage! Die LAG Kunst und Medien NRW wollte mein Projekt, Juchhee!

Plötzlich ganz groß

Nachdem Fleur Vogel von der LAG und ich uns kennengelernt hatten, war klar, dass meine iPad-Comicgeschichten das Jahresprojekt der LAG Kunst und Medien für 2020 werden sollten. Fleur Vogel begann sofort damit, die Bildungspartner für das Projekt zu suchen und ein Konzept und einen Antrag auf finanzielle Mittel beim LWL (Landesjugendamt Westfalen Lippe) zu schreiben. Geplant war ein Netzwerkprojekt, bei dem die Stadt Mönchengladbach als einzige Großstadt teilnehmen und die übrigen fünf teilnehmenden Einrichtungen oder Kommunen eher ländlich im Umkreis von Mönchengladbach gelegen sein sollten. Thematisch sollte es darum gehen, dass die Kinder und Jugendlichen sich mit ihrer ländlichen Umgebung auseinandersetzen. Daraus entstand dann auch der Name für das Projekt: Country Comics.
Im November 2019 standen unsere Bildungspartner fest, wir machten Termine, vernetzten uns und freuten uns auf die Workshops, die wir im Sommer 2020 machen würden. Jede Einrichtung hatte Besonderheiten und wollte unterschiedliche Altersgruppen ansprechen, alles schien möglich.

Bangen und warten

Und dann kam Corona. Wochen, in denen wir bangten und über Online-Alternativen nachdachten. Im März/April waren alle Jugendeinrichtungen geschlossen und wir hatten immer noch keine Zusage für die Finanzierung. Schließlich wurden die Jugendeinrichtungen wieder geöffnet, es wurden Hygienepläne entwickelt und wir änderten das Konzept von Gruppenarbeit zu Einzelplätzen. Wir wollten mit acht iPads acht Plätze anbieten, bei der Teilnahme von Geschwisterkindern sogar mehr. Alles war vorbereitet, aber der Bescheid vom LWL ließ immer noch auf sich warten. Endlich, am 14. Mai kam die Zusage! Das Projekt sollte am 2. Juni im STEP in Mönchengladbach beginnen. Puh, alles ganz schön eng, um Teilnehmer zu finden, die acht iPads und das Zubehör zu beschaffen und alles einzurichten.

Der Start in Mönchengladbach

Und so startete das Projekt in Mönchengladbach im STEP ein wenig holprig. Die iPads waren nicht kompatibel mit dem Beamer, Schutzhüllen und iPad-Stifte trudelten erst im Lauf der Woche ein und einige Kinder stießen erst später hinzu, weil sie spontan im dem laufenden Betrieb des STEP angesprochen wurden. Aber von Anfang an funktionierte der Plan: Die Teilnehmenden begriffen schnell, wie man mit den Apps Comicgeschichten erzählen kann und waren mit Begeisterung dabei. Die Arbeit mit dem iPad löste kreative Energien aus, wie ich es niemals für möglich gehalten hätte! Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, die fünf Kinder und zwei jungen Erwachsenen produzierten insgesamt zehn fertige Werke, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Als ich hinterher die iPads auswertete, fand ich darauf viele kleine Nebenprojekte, mit denen meine Teilnehmenden sich ausprobiert hatten und spielerisch kreativ waren. Da ahnte ich schon, dass sie für den Kreativitätsprozess besonders wichtig waren.

Ganz eng in Viersen

Weiter ging es in Viersen, wo die besondere Herausforderung in den kleinen Räumen des Hubert-Vootz-Hauses lag. Die Abstände zwischen den Teilnehmenden konnten nur eingehalten werden, indem wir die Gruppe teilten. Während die Teilnehmerinnen im Dachgeschoss von Teamer John betreut wurden, saß ich im Erdgeschoss und hatte mir die Jüngsten in die Gruppe geholt. Zwei achtjährige Jungen, von denen ich erwartete, dass sie viel Bewegung zum Ausgleich brauchen würden. Die Rechnung ging auf, die Kinder nutzten ausgiebig das schöne Außengelände zum Fußballspielen und Toben. Ich lernte, dass man sie nie zurück zu ihren Projekten rufen muss, die Begeisterung für die Arbeit mit den iPads ist so groß, dass sie von selbst wiederkommen. Die „Großen“ waren ohnehin immer bei der Arbeit und machten kaum Pausen. Zwei Mädchen entschieden sich fürs Filmen und drehten insgesamt sechs Comicfilme. Bei der Abschlussveranstaltung mussten alle eine ganze Stunde lang Maske tragen, ich habe sogar mit Maske moderiert. Eine echte Herausforderung, aber kein Problem für die Viersener!

Zeichenprofis in Niederkrüchten

Die Sommerferien in NRW begannen und die Country Comics waren in Niederkrüchten im doc5 zu Gast. Hier waren viele Jungen und Mädchen dabei, die zuhause viel zeichnen und gerne das digitale Zeichnen ausprobieren wollten. Einige waren mit so viel Ausdauer dabei, dass ich am Ende eines Workshoptages iPads mit leeren Batterien zurückbekam. Aber es gab auch Teilnehmer, die alle Möglichkeiten der Bildbearbeitung ausschöpften und dazu ganz neue Kombinationen für die Apps erfanden. Der Spaß kam nicht zu kurz, der Billardtisch wurde täglich genutzt und nach der langen Lockdown-Zeit genossen alle dieses Stückchen Normalität. Ich lernte, dass Comics mit eigenen Zeichnungen viel aufwändiger sind und die Zeit besser strukturiert werden muss, wenn man solche Projekte zu Ende führen will. In Niederkrüchten entstand auch die Idee, selbstgestaltete Bilder mit dem eigenen Namen in die Abschlusspräsentation einzubauen, eine „Kunstform“, die in den folgenden Workshops weiter verfeinert wurde.

Locker in Waldniel

Die dritte Ferienwoche in NRW begann und mittlerweile waren die Corona-Regelungen deutlich gelockert. Die Teilnehmenden im EFFA in Waldniel durften sich innerhalb der Gruppe ohne Maske frei bewegen. Sie setzten sich häufig zusammen, es gab gemeinsame Mahlzeiten, einen Spielplatzbesuch und einige zogen mit der Teamerin durch Waldniel und machten Fotos für die ganze Gruppe. Die Airdrop-Funktion, mit der die Bilder gezielt an andere iPads in der Nähe geschickt werden können, wurde ausgiebig genutzt, auch um lustige Bilder herumzuschicken. Aus der Erfahrung in Niederkrüchten heraus habe ich besser strukturiert und so war noch Zeit für eine entspannte Abschlussrunde am letzten Tag, bevor die Eltern kamen. Passend zu der heiteren Atmosphäre wurde bei der Abschlussveranstaltung in Waldniel viel und herzlich gelacht.

Heimspiel in Erkelenz

Die Country Comics kamen zu dem Ort, an dem die Idee entstanden war: der Leonhardkapelle in Erkelenz. Hier hatte 2018 die eingangs erwähnte Bilderschreibwerkstatt stattgefunden. Ich war richtig gerührt, als ich feststellte, dass einige der Teilnehmerinnen von damals auch jetzt angemeldet waren. Bewusst hatte die Stadt Erkelenz sich dafür entschieden, das Alter der Teilnehmenden auf 12-16 Jahre festzusetzen, um auch Jugendlichen ein Angebot für die Sommerferien machen zu können. Normalerweise ein Risiko, denn es ist gar nicht so einfach, diese Altersgruppe mit einem passenden Angebot anzusprechen. Aber es gelang, der Kurs war voll und die acht Teilnehmerinnen waren hochmotiviert. Wieder wurde viel gezeichnet, es gab gemeinsame Mahlzeiten im Hof mit Lunchpaketen und Teamer Alex sorgte für musikalische Untermalung. In der Abschlussrunde brachten mehrere Teilnehmerinnen zum Ausdruck, wie wertvoll die kleinen Nebenprojekte für sie gewesen seien. Ich hatte das ja schon vermutet und war dankbar für diese Bestätigung. Bei der Abschlusspräsentation gab es ein Novum: Katharina Lüke, Jugendpflegerin der Stadt Erkelenz hatte Urkunden für alle angefertigt. Darauf hätte ich ja auch mal kommen können.

Im Ratssaal von Brüggen

Da im second home die Abstände nicht eingehalten konnten, waren die Country Comics in Brüggen im Ratssaal der Stadt zu Gast. Ein bisschen eingeschüchtert war ich schon, als ich das erste Mal den Raum mit seiner gehobenen Atmosphäre betrat, aber meine Teilnehmenden machten sich gar nichts daraus. Sie genossen die Wertschätzung und die Nähe zur Innenstadt, wo sie sich mittags einen kleinen Imbiss holten. Und immer noch wurden neue Techniken mit den iPads entwickelt. Gemeinsam lernten wir, wie man selber Sticker anfertigen und in der Comic-App einfügen kann. Zwischendurch wurde mir eine aufblasbare Weltkugel geschenkt, die ein einsames Dasein in den Fluren der Verwaltung fristete. Sofort wurde das Thema aufgegriffen und in einige Comics eingebaut. Ich war fasziniert, wie leicht sich die Kinder und Jugendlichen von diesem Impuls inspirieren lassen. Bei der Abschlussveranstaltung war ich ein bisschen traurig, weil nun die Comic-Workshops vorbei waren. Aber es sollten ja noch zwei Termine folgen.

Töne in Mönchengladbach

Bei den beiden Vertonungsworkshops übernahm Réné Wagner, Hörbuchsprecher und -produzent, die Leitung. Zum ersten Mal trafen Teilnehmende der Country Comics aus den verschiedenen Orten aufeinander, lernten sich kennen und mussten sich gleich gegenseitig unterstützen, denn zur Vertonung der Comics waren verschiedene Stimmen gefragt. Wir alle stellten fest, dass es einen Riesenspaß macht, einen Comic einzusprechen. Réné Wagner hatte zu jedem Projekt passende Geräusche und Musik besorgt, und so wurde jeder vertonte Comic zu einem kleinen Film mit einem ganz eigenen Stil.

Keine große Abschlussveranstaltung…

…aber ein dicker Comicband und eine Homepage. Eigentlich sollten alle Beteiligten des Projekts Ende September noch einmal in Mönchengladbach zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zusammenkommen. Von dieser Planung wurde aber schon früh Abstand genommen, um keine unnötigen Risiken einzugehen und weil nicht klar war, ob man einen solchen Event überhaupt zum geplanten Zeitpunkt durchführen dürfe. Stattdessen sollen die dafür eingeplanten Gelder nun für eine Projekt-Homepage verwendet werden. Und auch der Comicband durfte dicker werden, als ursprünglich geplant. Wer hätte auch zu Beginn geahnt, dass insgesamt 54 Comics, sechs Comicfilme, ein Kinderbuch und ein Zeichenprojekt entstehen würden! Einige der Teilnehmenden hatten zwar mehrere Comics angefertigt, aber für den Comicband musste eine Auswahl getroffen werden. Jeder konnte mit nur einem Werk vertreten sein. Ich bin glücklich, dass mit der geplanten Homepage nun alle Werke gezeigt werden können, auch die Filme und die vertonten Comics.

Es geht weiter

Wenn ein schönes Projekt erfolgreich durchgeführt wurde, mag man sich gar nicht davon verabschieden. Muss ich aber auch nicht, denn ich habe die iPads behalten und werde sie weiterhin in Workshops einsetzen. Die Comics, die dabei entstehen, dürfen auf der Projekt-Homepage der Country Comics eine Heimat finden, und nicht nur sie: Alle Kinder und Jugendlichen, die gerne selber Comics machen, ob digital oder mit Papier und Zeichenstift, dürfen ihre Werke einreichen und darauf hoffen, dass sie auf der Homepage der Country Comics gezeigt werden. Vielleicht wird diese Seite einmal ein deutschlandweites Forum für Comickultur von Kindern und Jugendlichen. Wer hätte das vermutet, als ich im Herbst 2018 darüber nachdachte, wie Kinder und Jugendliche ganz eigenständig Bildergeschichten mit dem iPad erstellen können.